Herzlich willkommen in der Löffelstadt

Seit wann ganau es die Löffelstadt gibt, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Sicher ist, dass Helberhausen im Jahre 1318 als  Helmerinchusin erstmals urkundlich erwähnt wird.

Warum "Löffelstadt"?

Im 17. Jahrhundert begannen die Viehhirten Löffel aus Ahornholz zu schnitzen. Sie wurde über eine Million mal hergestellt, nach Holland und sogar bis nach Westindien exportiert. Heute würde man sagen, dass dieses Haushaltsgerät zu einem Exportschlager wurde. Die Löffelschnitzer stiegen im 19. Jahrhundert von Ahorn- auf Birkenholz um, weil es das benötigte Ahornholz nicht mehr gab. Birkenholz war aber nicht so lange haltbar und wurde schnell grau und unansehnlich. Gegen 1920 starb das Gewerbe im Dorf zwar aus, jedoch ist es noch heute identitätsstiftendes Merkmal unseres schönen Dorfes.

665 (Stand 31.12.2016) Personen nennen Helberhausen mit einer Gemarkungsgröße von 1.102,54 ha eine Heimat. Die Allermeisten sind in der vielfältigen Vereinsstruktur integriert. Das beschauliche Dörfchen im nördlichen Siegerland hat zwar keinen Autobahnanschluss (Gott sei Dank), aber liegt dennoch nah an Einkaufszentren wie Hilchenbach oder Kreuztal. Fünf Windräder in unmittelbarer Nähe sorgen für eine gute Windrichtungsbestimmung. Eine Gastwirtschaft in der Dorfmitte lädt müde Rothaarsteig-Wanderer zur Pause ein und das Seniorenheim "Haus Abendfrieden" erleichtert so manchen Senioren das alltägliche Leben.

Zentrale Punkte des Vereinslebens sind die Turnhalle und die Kapellenschule, wo fast tagtäglich etwas los ist. Es kann einfach nicht langweilig werden in Helberhausen...